Society of Spectacle in Farsi: جـامـعـه نــمـايــش

We have been sent that item:

The Society of Spectacle, by Guy Debord, 1967, Translation into Persian

Our Farsi is not sufficient to determine on our own whether the translation is good; we have been told it is, and we have no reasons to doubt that.

We urge anyone to spread the book in the Persian-speaking world, as it could be of infinite use for furthering the aims of Revolution both in Iran and – we allow ourselves to dream too rarely – Afghanistan.

Marg bar jomhori-ye elami!
Marg bar taleban, ce kabol va ce tehran!

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Neuer Kosmoprolet erschienen (Update)

Endlich ist die neue Ausgabe des berliner Magazins “Kosmoprolet” erschienen, laut Eigenwerbung “Jetzt mit noch mehr Inhalt”. Er ist auf der Seite der Freund/e/innen der klassenlosen Gesellschaft als Download (zum selbstausdrucken) erhältlich.

Inhalt
-Patriarchat, Geschlechterverhältnis und libidinöse Verstrickungen in Zeiten krisenhafter Kapitalakkumulation
-Krisenlösung, Keynsianismus und die Konfusion der konterrevolutionären Kautskyaner
-Trotzkismus und die Praxis sozialer Exklusion
-Die Theoretisierung der Kommunisierung als höchstes Stadium der Krise des Radikalismus, seiner Konfusion und Auflösung

Klingt alles sehr vielversprechend.

Download:

http://klassenlos.tk/data/pdf/Kosmoprolet%20(A5).pdf

http://klassenlos.tk/aktuelles.php

Nachtrag: Die links sind tot, auf der Seite des Kosmoproleten nicht mehr zu sehen. Offenbar ist ein Datenverlust passiert. Wir haben zum Glück Kopien:

Kosmoprolet 4 Booklet
Kosmoprolet 4 A5
Kosmoprolet 4 A4

Wir hoffen, das Problem ist bald behoben.

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Editorial der 4. Ausgabe

Die Welt ist endlich untergegangen, und auch die Weltuntergangsparties haben geendet. Es wurde für beides endlich einmal Zeit. Aber Sie werden zugeben müssen, dass alles weitergeht. Und wir können uns beim besten Willen nicht vorstellen, dass ausgerechnet Sie damit nichts zu tun haben sollten.

Stupide, repetitive Monotonie ist des Witzes Seele, schrieb einst ein grosser Komiker, und wir, denen es immer ein Anliegen war, nicht nur aufzuklären sondern auch zu unterhalten, haben es uns gesagt sein lassen. Dennoch erscheint diese Ausgabe, mit Rücksicht auf die finsteren Zeiten, in denen wir leben, ganz ohne überflüssige dumme Witzchen und ohne jeden Hinweis auf die Scheibe Salami, die einem Teil der Auflage beiliegt. Zu dergleichen Späßen sind wir momentan nicht aufgelegt, nicht nach diesem verfluchten Jahr, und auch nicht im jetzigen, das nicht viel besser zu werden verspricht.

Es stellt sich hier ganz unvermittelt und bleich die Frage, ob man zum Schreiben insgesamt noch aufgelegt sein soll. Der Prozess, an dessen Ende geschriebenes herauskommt, wirkt zu kathartisch, zu sublimierend, als dass man ungebrochen noch glauben könnte, Schreiben sei etwas anderes als eine Therapie für solche, die sich anders in den Verhältnissen nicht einrichten können; und eine Einladung an andere, sich mit ihnen doch noch einzurichten.

Man spotte deswegen über das, was wir tun. Es wird niemandem nütze sein. Es ist im besten Falle eine Übung darin, bittere Erkenntnis irgendwie damit übereinzubringen, doch nicht aufzugeben. Gründe dafür, weiterzumachen, können wir sowenig angeben wie irgendjemand anders; außer den, dass wir es wollen.

Wir bitten diesmal um Entschuldigung für den Ausgang des ägyptischen Verfassungsreferendums, die katastrofalen außenpolitischen Entscheidungen Barack Obamas, die entsetzliche Tatenlosigkeit der berlinischen Linken gegenüber den Nöten der iranischen Flüchtlinge und überhaupt den ganzen gefährlichen Unsinn, der in diesen Kreisen getrieben wird, namentlich Veganismus, Anti‐Veganismus, interessante Dinge in besetzten Häusern, das Nicht‐besetzen von Häusern und Nicht‐betreiben von interessanten Dingen sowie jede Form von unzulänglicher Praxis einschließlich der Skepsis gegen diese.

Jeder ist Autor des Grossen Thieres. Die wahren Autoren des Grossen Thieres sind gegen das Grosse Thier,

also spricht das Grosse Thier

Die kommende Ausgabe ist bereits unterwegs zu Ihnen.

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Sonderausgabe Thier

Solange die aktuelle Ausgabe #4 noch auf sich warten lässt, wollen wir Ihnen ein längeres Interview, das David H. mit Jonas, Carina, David Kirsch und Niko über die fortdauernden Flüchtlingsproteste in Deutschland und Österreich führte, nicht vorenthalten. Hierbei handelt es sich um eine Sonderausgabe unserer Zeitschrift “Das große Thier”. Enthalten sind drei ausführliche Interviews mit Unterstützer/innen aus Würzburg, Berlin und Wien, in denen der Beginn, die Entwicklung und die Spannungsfelder der, mittlerweile über die Bundesebene hinausreichenden, Flüchtlingsproteste nachgezeichnet werden.

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Eine englische Übersetzung ist derzeit in Arbeit.

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Wir sind Non-Citizens

Folgende poetischen Worte stammen aus der ersten Erklärung eines neuem Protestcamps das diese Tage in München aufgebaut worden ist. Wir wollen an dieser Stelle nachdrücklich die Leserinnen und Leser aufrufen, den Protest zu unterstützen.

Die Menschen, die in der Gesellschaft atmen, jedoch nicht leben, sind wie Geister; es wird unmöglich, sie überhaupt zu sehen.

Kontakt
Internet: http://www.refugeetentaction.net
Facebook: https://www.facebook.com/Refugeemarch?ref=hl
Telefon: 0152 14045382
Email: communication.refugeeprotest@gmail.com

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Verwaltete Kälte

Die Solidarität lässt zu wünschen übrig und hat sich auch nach einem Jahr der Proteste nicht über vereinzelte linke Gruppen hinaus entwickelt. Aber auch von Links ließe sich mehr erwarten, gerade deshalb, weil die Flüchtlinge sich immer weniger als Objekte des Mitleids verstehen wollen, sondern versuchen, sich autonom zu organisieren, sich, wie sie sagen, „selbst zu ermächtigen“. Das ist die neue Qualität ihrer Proteste. Und gerade weil sie sich nicht verwalten lassen wollen, auch nicht von Vereinen, die gutgemeinte sogenannte „Flüchtlingsarbeit“ leisten, wäre doch zu hoffen und zu erwarten, dass sie gerade von denjenigen, die nicht zur Pseudo-Aktivität neigen, massiv unterstützt würden.

Vollständig nachzulesen unter: BiKri

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Refugee Kongress

Die Bewerbung hätte eigentlich auch im Printmedium stattfinden sollen und da sich die aktuelle Printausgabe noch verzögert, wollen wir an dieser Stelle auf den am Wochenende stattfindenden Refugee Kongress in München aufmerksam machen. http://refugeecongress.wordpress.com/

In der Jungle World ist hierzu ein kleiner Beitrag erschienen.

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