Einige Anmerkung zu Eva Peteler

Wir dokumentieren den Text von unserem guten Freund Jonas an dieser Stelle. In der 3. Ausgabe unserer Zeitschrift „Das Große Thier“ wird er einen ausführlichen Bericht über die Geschehnisse rund um den Hungerstreik in Würzburg nachreichen.

Anmerkungen zur ehrenamtlichen Betreuerin der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft, Eva Peteler
Von Beginn der Ereignisse, also nach dem Suizid Mohammad Rahsepars, schoss die „ehrenamtliche Betreuerin“ (BR) und Herausgeberin des Heimfocus Eva Peteler gegen jede Selbstartikulation von Flüchtlingen, sichtbar bemüht, diese teils auch von Konflikten begleitete Diskussion innerhalb der Unterkunft wieder einzuhegen in das Elend der karitativen Verwaltung.

Hinter dem Namen Peteler versteckt sich ein ganzes Milieu, das einzig und allein sich selbst Zweck ist. Ein Milieu welches sich nach außen als helfend-engagiert gibt, nach innen jedoch eine brutale Zurichtung der Individuen betreibt. Zahlreiche Artikel der von Peteler herausgegeben Zeitschrift „Heimfocus“ strotzen dementsprechend von Selbstdarstellungen, Samaritergeschichten, Domestizierungsphantasien, rassistischem Kulturalismus und einer ekelhaften Freude an der Arbeit mit dem „Fremden“ (1). Unliebsame oder kritische Artikel werden teils nicht veröffentlicht (2), gekürzt und auf die hinteren Seiten des Magazins verbannt (3). Die Veranstaltungen der Theatergruppe erinnern eher an die Völkerschauen des frühen 20. Jahrhunderts (4), und die Sachgegenstand-Verlosungen des erklärtermaßen unpolitischen Heimcafés sind eine einzige Demütigung für Menschen, die früher mal Studenten, Dozenten, Intellektuelle waren (5).  

Integrationsarbeit als Zurichtung zum Objekt der karitativen Elendsverwaltung 
Zweifelsfrei übt Peteler in der GU eine Machtposition aus, um deren Festigung sie stets bemüht ist: Geschickt geschlossene Seilschaften, unwichtige aber öffentlichkeitswirksame Preisverleihungen und Events und schamlos ausgenutzte Abhängigkeiten bilden die Basis des Betriebs.

Die meisten Asylbewerber haben im Gegensatz zu ihren deutschen „Freunden“ gar keine Wahl, ob sie bei diesem Spiel mitspielen wollen oder nicht, sie werden von Anfang an in dieses System, in welches sie geworfen wurden, (zwangs-) integriert. Es gehört zu den Voraussetzungen dieses Spiels, den Eindruck zu erwecken, das Monopol an den für viele Flüchtlinge lebenswichtigen Informationen und Seilschaften zu haben. Ob sie es wirklich hat, weiß ich nicht, und ist zunächst auch nicht relevant.

Was die Auswirkungen für die Flüchtlingen sind, kann man jedoch sehr bestimmt sagen:

Sie werden über ihre Rechte und Möglichkeiten im Unklaren gelassen. Wegen der für viele der aus allen Ländern der Welt geflohenen Menschen sowieso schon undurchsichtigen deutschen Asylbürokratie ist diese Methode höchst erfolgreich, und so sind sie gezwungen, nach allem zu greifen was ihnen angeboten wird, um irgendwie der Unerträglichkeit des jahrelangen Ausharren in der Kaserne zu entkommen: Glücksspiele mit Gewinnchance auf Bustickets, alte Kleider und Fahrrädern inklusive anschließender Ablichtung mit der Gönnerin Peteler für die nächste Ausgabe des „Heimfocus“ (6), Stadtführungen, und entmündigende „Patenschaften“, bei denen die Flüchtlinge in die Rolle von Kindern zurückgedrängt werden. Kurz: Hier leben deutsche Staatsbürger ihren Sadismus und Paternalismus auf Kosten von Asylbewerbern aus. Wer sich artig zeigt und die Regeln dieses Spiels befolgt, der wird belohnt und erfährt Anerkennung. Er ziert das Cover des „Heimfocus“ (7), oder erhält Zugang zu dem sonst verschlossenen Reich von Informationen und Seilschaften. Man mag es ihnen nicht einmal verübeln.

Flüchtlingen, die sich nicht auf ihre Rolle als unmündige und betreuungsbedürftige Objekte festklopfen lassen wollen, sondern sich als wehrhafte, selbstmächtige, politische Subjekte äußern wollen, wird subtil nahegelegt dass sie dafür mit Abstrafung zu rechnen haben. Diese Flüchtlinge haben – weil im Ungewissen über Petelers Einflussbereich – alles zu befürchten: Benachteiligung, Entsagung der Hilfestellung, Verwehrung des Zugangs zu Informationen und Seilschaften, Einflussnahme auf Entscheidungsträger des laufenden Asylverfahrens, in letzter Konsequenz also mit dem Tod am Strang im Iran und anderswo: Unter denjenigen, die sich nicht zum Objekt der karitativen Verwaltung zurichten lassen wollen, herrscht eine Angst, sich zu äußern. Angesichts ihrer ungewissen Lage ist es durchaus verständlich, dass nur wenige – und nahezu keiner ohne vorgehaltene Hand – Einspruch gegen die sich vollziehende Ungerechtigkeit erheben.
 
Öffentlichkeitsarbeit als Sabotage an jedem Versuch, auszubrechen 
Schon vor der Flüchtlingsdemonstration am 13. Februar war offensichtlich, dass es diesem Milieu nur um eines geht: Jeden Versuch einer eigenen politischen Betätigung, also Selbstermächtigung von Flüchtlingen zu hintertreiben. Geschickt wurden Gerüchte gestreut, tendenziöse Kommentare platziert und diffamierende Emails verschickt, die von der Main-Post und den Montagsspaziergänger nur zu gerne aufgenommen wurden. Hier zwei Beispiele:

„Sie wollen in Ruhe ihre Trauer verarbeiten und nicht, dass dieses Einzelschicksal instrumentalisiert wird. „Den meisten Flüchtlingen sind weder die Initiatoren dieser Demonstration bekannt, noch ihre Forderungen und Ziele“, sagte die ehrenamtliche Betreuerin Eva Peteler. „Deshalb distanzieren sich viele heute und sagen: Was ich nicht kenne, kann ich nicht unterstützen!“ (8)

und:

[..] eine Organisation, die sich auch auf mehrmaliges nachfragen vieler im Lager nicht offen zu erkennen gibt und auf deren Aufruf und Mobilisierung man nur im Internet stößt, die einen Flüchtling (!!!) billigend gefährdet, indem er die Demo anmelden soll und damit verantwortlich zeichnet für alle Konsequenzen, die sich nicht schert um die Meinungen und den widerstand der meisten Menschen in der GU, um die es eigentlich gehen sollte, die hier fremde, nicht bestellte, den meisten Flüchtlingen unbekannte Hauptredner von außen sprechen lassen will und klar auf einem weltanschaulich nicht neutralem Boden steht, verfolgt ganz klar ihre eigenen ziele an den Bewohnern der GU vorbei, kann das anliegen und der positive öffentliche Aufmerksamkeit gegenüber den Flüchtlingen aufs Spiel setzen […]“ (9)

 
Wie infam und offensichtlich unsinnig diese Anschuldigen sind, hat bereits Jörg Finkenberger in seinem sehr zu empfehlenden Text „Über den Sumpf und sein ‚anliegen’“ zu genüge dargelegt (10).

In der Tat kamen zur Demonstration am 13ten Februar nur wenige der in Würzburg einkasernierten Flüchtlinge, dafür um so mehr aus umliegenden bayerischen Unterkünften, die die Demonstration im Übrigen zu großen Teilen organisiert haben (11). Denn natürlich wurde vorgesorgt: In den Tagen vor der Demo wurde nicht nur nach außen, sondern auch nach innen massivst gegen die Demonstration mit schmutzigsten Mitteln mobil gemacht, wie auch Arash Zehforoush bestätigt (12). Nicht verwunderlich also, dass in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft eine deutliche – vor allem bei religiösen Afghanen – Verunsicherung über die Demonstration herrschte, die auch zur Absage der Rede von Mina Ahadi führte. Das dies auch der erfolgreichen Arbeit Petelers und ihrer Gehilfen geschuldet war, davon erfuhr man kein Wort. Hier sei auch die tatkräftige Mithilfe der Montagsspazierer erwähnt, die Ahadi als Rassistin und Muslimhasserin zu diffamieren versuchten (13).
Menschen wie Peteler waren es auch, die angesichts eines öffentlichen Hungerstreiks mit öffentlich einsehbaren Flugblättern in denen die Iraner ihre Ziele und Gründe darlegten, Sätze wie den Nachfolgenden von sich gaben, anstatt das Naheliegendste zu tun und sich mit den sich wehrenden Flüchtlingen zu solidarisieren:

„Die in der Würzburger Asylarbeit als Mitherausgeberin des Flüchtlingsmagazins »Heimfocus« engagierte Eva Peteler kann den Hungerstreik nicht so recht einordnen. »Das alles findet sehr im Verborgenen statt. Man weiß nicht, wer dort mit welchen Zielen operiert«“ (14)

 
Stattdessen trieb man sich auf nutzlosen Stadtgesprächen herum, und diskutierte mit Pfaffen und Regierung über die „richtige“, „humane“ Kasernierung der Asylsuchenden. Es sei erwähnt dass diejenigen, die vorgaben, das Sprachrohr und die legitime Vertretung der Flüchtlinge zu sein, es nicht einmal geschafft haben die Forderungen der Flüchtlinge richtig wiederzugeben: Dass die Flüchtlinge nämlich grade keine Schönheitsoperationen an der Unterkunft forderten, sondern explizit deren Abschaffung verlangten.

Kann es denn so schwer sein? Kann man diese Worte noch mit Dummheit allein erklären? Wohl nicht. Nochmals: Iranische Flüchtlinge starten in aller Öffentlichkeit einen Hungerstreik, mit für jedermann vor Ort und online in Flugblättern nachlesbaren Forderungen und Motivationen. Anstatt sich mit der Sache der Flüchtlinge zu solidarisieren, werden die Iraner aufs Schlimmste diskreditiert, verleumdet und sabotiert, in einer Sprache, die eher an das Gemurmel paranoider Verschwörungstheoretiker erinnert.
Auf der Facebook-Profilseite der Veranstalterin des Montagsspaziergangs, Jenifer Gabel, findet man auch dankenswerterweise folgendes Zitat:

„dazu hat eva peteler bereits bei der demo am 13.2. die motivation dieser leute angezweifelt, die nach mohammads tod plötzlich in der GU auftauchten und die stimmung aufheizten. in ihren augen sind sie höchst zweifelhaft, da sie sich nicht klar zu erkennen geben und die flüchtlinge zu diesem krassen weg angestiftet haben.“ (15)

Es scheint also eine jede Person „zweifelhaft“ zu sein, die ohne vorige Anmeldung in Petelers Revier auftaucht. Was aber noch viel schwerwiegender ist: Man spricht den Flüchtlingen jegliche Fähigkeit zur freien, selbstbestimmten Entscheidung ab. Stattdessen wird ernsthaft behauptet, ohne Beleg, dass irgendjemand die Stimmung aufgeheizt, gar die Flüchtlinge zu einem Hungerstreik angestiftet(!) habe. Was für eine ungeheuerliche, niederträchtige Behauptung gegenüber den Hungerstreikenden vor dem Vierröhrenbrunnen. Das Flüchtlinge selbst entscheiden können, ohne dunkle Einflüsse von außen, ohne Vormund oder ehrenamtliche Betreuer, ist in der Logik Petelers undenkbar. Ihr schlimmster Alptraum ist daher auch ein Ausweiten dieser Ausbruchsversuche, Rebellion gegen ihre Vormundschaft:

„Wenn die eine Sonderbehandlung bekommen, sind morgen alle im Zelt.“ (16)

Dass die Iraner und ihre handvoll Unterstützer anfangs komplett auf sich alleine gestellt waren, dass sich keine einzige Organisation oder Gruppe in Würzburg fand, die bereit war, auch nur Decken oder ein kleines Zelt zu stellen, geschweige denn eine Heizung, Feldbetten oder einen Arzt, dass der Hungerstreik aus den Geldspenden einiger weniger solidarischer Einzelpersonen und mit Hilfe einer noch kleineren Zahl von Freunden unter teils völliger physischer und psychischer Verausgabung notdürftig aus dem Boden gestampft werden musste, ist unter anderem Resultat der erfolgreichen Verleumdungskampagne von Peteler und Konsorten.

Durch das Stattfinden der Demonstration am 13. Februar und durch den Eintritt in den Hungerstreik am 19. März hatte man Fakten geschaffen, auf welche natürlich sofort alles, was in Würzburg angeblich in Bewegung ist, anspringen musste: Auf einmal sammelten sich diejenigen vor dem Vierröhrenbrunnen, die noch vor einigen Wochen Petelers Spielchen bereitwillig mitspielten. Antira, AK Asyl, Montagsspazierer, und wie ihre Grüppchen alle heißen. Natürlich ohne sich selbst der offensichtlichen Widersprüchlichkeit ihrer Handlungen bewusst zu sein, geschweige denn der Rolle, welche spielten und weiterhin zu spielen bereit waren. Solidaritätsbekundung mit den Hungerstreikenden bei gleichzeitigem Austausch über Häkelkurse in der Gemeinschaftsunterkunft stellte nur eine der vielen Absurditäten dar, auf die man bei diesen Grüppchen stieß.

Kritik, sowie Hinweisen darauf begegnete man mit schlichtem Unverständnis, teils aggressiven Unmutsbekundungen und lustigen Abgrenzungsbemühungen (17): Denn schließlich schade das doch der gemeinsamen Sache. Doch wenn es eine gemeinsame Sache gibt zwischen den Genannten und den Hungerstreikenden, dann diese: Ersteren geht geht es, ob sie das begreifen wollen oder nicht, um die Erhaltung ihrer Selbst in der Rolle als Gönner, Vormund und Sprachrohr der Flüchtlinge und damit letztlich um die Erhaltung des Status Quo, weil er es einzig vermag ihnen diese Rolle zu garantieren. Nichts Anderes beweisen sie unaufhörlich durch ihre Worte und Taten. Den Flüchtlingen hingegen geht es ebenfalls um ihren Selbsterhalt. Aus diesem Grund haben sie sich entschieden gegen den Status Quo vorzugehen, der für sie nur den langsamen Tod in der GU, oder die Schlinge im Iran bereitzuhalten scheint.

Der nicht ohne Grund gebetsmühlenartig wiederholte Ruf, man solle sich doch auf das gemeinsame Anliegen besinnen, ist also nichts anderes als eine Kampfansage an die Sache der Hungerstreikenden, und ein Appell an die eigenen Reihen: Ein Appell zu verdrängen und auszublenden um ja nicht nachdenken zu müssen. Denn dies würde nichts anderes bedeuten, als Stellung zu beziehen gegen diesen Status Quo, gegen die Elendsverwalter von Heimcafé und -focus.
Und so wird man dieser Frau weiterhin alles abnehmen, anstatt zu begreifen, dass ihre Handlungen nichts anderes als Sabotageakte gegen die sich wehrenden Flüchtlinge sind, ein erneuter Einhegungsversuch unter die Vormundschaft der Karitativen.
 
Dass Peteler es am 2. April wagte, vor dem Zelt der Hungerstreikenden eine Rede zu halten, war daher auch allein Folge der veränderten Öffentlichkeit. In dieser Rede, die nichts anderes als eine langatmige Selbstinszenierung war, schaffte sie es tatsächlich, auch nicht nur ein einziges Wort über die vor ihr sitzenden Hungerstreikenden zu verlieren. Die Iraner, die sehr genau wussten mit wem sie es hier zu tun hatten, verweigerten ihr konsequenterweise jedweden Applaus, und verließen einer nach dem anderen den Ort des Geschehens.
 
Angesichts dieses Heeres von händewackelnden und Beifall klatschenden Zombies, diesem dummen deutschen Brei aus Mut-tut-gut-Bürgern, Sozial-Engagierten und Lokalprominenzen kann ich den mutigen Iranern vom Vierröhrenbrunnen nur mein schmerzlichstes Mitleid aussprechen, in dieser Stadt, in diesem Land gestrandet zu sein.

Was bleibt ist die Hoffnung, dass die iranischen Freunde stark genug sind sich weder von diesen Leuten dumm machen zu lassen, noch in ihrem Streik, angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage, bis zum Äußersten gehen.
 
 
Jonas
Würzburg, 4. April 2012
 
  
zur Lektüre:
Arash Zehforoush: Hinter den Kulissen des Heimcafé
Jörg Finkenberger: Über den Sumpf und sein „anliegen“
 
 
_____________________________________
 
1) Nur ein Beispiel: „Plötzlich bewegt sich eine weiße Hand auf die dunkelhäutige zu. Sie wirkt gröber und dicker. Während die weiße Hand, die dunkelhäutige kräftig schüttelt, ist der Händedruck der dunkelhäutigen herzlich und weich. (…) Addis wischt sich mit Daumen und Zeigefinger über seine Augen. Anschließend schaut er zu Eva Peteler rechts neben sich. Sie legt den Arm um seine Schulter. Tief atmet der Äthiopier durch, beißt die Lippen aufeinander und sieht nach vorne.“ („Das Gesicht ist wichtiger als das Brot“, Heimfocus N°7 – 10/2011)
http://www.heimfocus.net/projekte/heimfocus/n7-102011/das-gesicht-ist-wichtiger-als-das-brot/
 
2) z.B. den von der Redaktion in Person Peteler abgelehnten Text Hatef Soltanis: „Das Theater als Medium, der Asylsuchende als Problem“ (24. 06.2011) https://www.facebook.com/note.php?note_id=243808122312052
 
3) So zum Beispiel Arash Zehforoushs Text „Ein paar Worte in Erinnerung an die iranische Revolution vom Februar 1979“, der auf penetrantes Drängen von Peteler mehrmals umgeschrieben werden musste, und letztendlich gekürzt in lediglich englischer Fassung auf den hinteren Seiten des Heimfocus (04/2012) erschien.
 
4) Vgl „Das Theater als Medium, der Asylsuchende als Problem“ von Hatef Soltani (24. 06.2011)
 
5) Einige interessante Beobachtungen über Heimfocus und Heimcafé bietet der mutige Text „Hinter den Kulissen des Heimcafé“ von Arash Zehforoush (02.04.2012)

 
6) Hier sei erneut auf den Text von Arash Zehforoush verwiesen.
 
7) Wie z.b. in der aktuellen Heimfocus-Ausgabe (04/2012), auf der das nicht das Foto des verstorbenen Rahsepar, sondern das Foto einer Stadtführung durch Würzburg prangt. Im Vordergrund Personen aus dem Reaktionsumfeld, Untertitel: „Flüchtlinge und engagierte Freunde beim Weltgästeführertag in Würzburg“
 
8) Bayerischer Rundfunk, 13.02.2012
http://www.br.de/franken/inhalt/aktuelles-aus-franken/demonstration-asylbewerber-wuerzburg100.html
 
9) Peteler in einer Mail an die Montagsspazierer, 06.02.2012
http://www.wuerzburger-montagsspaziergang.de/home/letter/Eintrage/2012/2/6_%2861%29.html
 
10) Jörg Finkenberger: Über den Sumpf und sein „anliegen“, 13.02.2012
https://dasgrossethier.wordpress.com/2012/02/14/uber-den-sumpf-und-sein-anliegen
 
11) Einladung zur Teilnahme am Flüchtlingsprotest auf dem Blog bayerischer Flüchtlinge http://asylbayern.wordpress.com/2012/02/09/einladung-zur-teilnahme-am-fluchtlingsprotest/
 
12) „Diese Demonstration war im übrigen diejenige, welche seitens einiger der „sozial Engagierten“ nicht nur boykottiert, sondern auch massivst sabotiert wurde. So drängte es beispielsweise Herrn Wahid Feizy, schweißgebadet von Raum zu Raum in der GU zu poltern um einen Propagandazug gegen die Demonstration durchzuführen, indem er jedem erzählte, dass sich die morgige Demonstration nur um die politischen Flüchtlinge drehe, sie außerdem von Kommunisten organisiert und instrumentalisiert wird und eine Teilnahme daran eine große Sünde sei. Gegen diese Demonstration wurde, mit dem Zweck, die Verantwortlichen zu isolieren und zu diskreditieren, so mancher Plan geschmiedet und dabei schreckte man auch nicht vor unmoralischen Mitteln zurück.“ (Arash Zehforoush: Hinter den Kulissen des Heimcafés, 02.04.2012)
 
13) „bei ihrem feldzug gegen den islam (anders ist es nicht zu beschreiben) scheut sie sich nicht davor, auch portale und kanäle des rechten lagers zu benutzen. so veröffentlicht sie z.b. texte auf der offen rassistischen und fremdenfeindlichen seite „politically incorrect“ (Letter 61 der Montagsspaziergänger, 06.02.2012) http://www.wuerzburger-montagsspaziergang.de/home/letter/Eintrage/2012/2/6_%2861%29.html
 
14) Main-Netz.de, 20.03.2012
http://www.main-netz.de/nachrichten/region/frankenrhein-main/franken/art4005,2040047
Südwest Presse Online, 21.03.2012
http://www.swp.de/bad_mergentheim/lokales/wuerzburg/Iraner-im-Hungerstreik;art1167873,1387428
 
15) https://www.facebook.com/groups/montagsspaziergang
 
16) Eva Peteler im Gespräch mit der Taz, 04.04.2012
http://www.taz.de/Iranische-Fluechtlinge-protestieren/!90966/
 
17) http://antirawuerzburg.blogsport.de/2012/04/02/klarstellung/

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19 Gedanken zu “Einige Anmerkung zu Eva Peteler

  1. Warum habt Ihr es nötig die Leute so nieder zu machen.Das ist der Spiegel der Kommunisten zu feige Ihre Gesinnung preiszugeben.Es ist leicht die Leistung anderer klein zu machen um sich selber gut darzustellen.Warum sind die anderen Iraner nicht am Streik beteiligt???Weil sie weniger Denkende sind oder weil sie mehr denken???Weil sie mit dem Kommunistischen Sumpf nichts zu tun haben wollen.Wie toll dass unsere Politiker anscheinend sogar darauf reinfallen!!!Aber ich hoffe nur anscheinend!!!Ich fordere Gerechtigkeit für alle,besonders für die die sich zu benehmen wissen.Hungerstreik und die Gesinnung die dahinter steckt ist und bleibt Erpressung!!
    Demonstrationen etc.sind gut ,Mahnung in der Öffentlichkeit ja ,offene Dialoge ja,aber keine versteckte Kommunistische Querschläger!!

    • Zum vorherigen Kommentar von mir.
      Diese Anmerkung kommt nicht von Eva Petelers Seite.Ich bin eine neutrale Person und bin nicht erfreut über die Behandlung die die Ehrenamtlichen Helfer in der Gu erfahren.Sie soll eher als Anmerkung dienen und ich bin pro Eva Peteler und contra der Meinungungen die seitens der Hungerstreikenden veröffentlich werden!!!Ich selber habe Freunde in der Gu und ich höre auch Ihre Meinung!!

    • e.weiler,

      auf facebook haben sie eben einem iranischen freund von uns nahegelegt, er möge heimgehen. das nur fürs protokoll.

      mit dank für die offenheit:

      das grosse thier

  2. Nicht einmal die Todesdrohung, wie sie ein abgelehnter Asylantrag impliziert, darf
    der zur überflüssig erklären Warenmonade als Anlass dienen, in einem passiven Protest,
    der keinerlei Gewalt nach außen trägt, ums eigene Leben zu kämpfen. Nein, er muss sich
    bedingungslos den Verfahren der Bürokratie wie auch der caritativen Einrichtungen ergeben
    und im diesem unmündigen Zustand darauf hoffen, dass sich über seinem Kopf hinweg zu seinen
    Gunsten entschieden wird. Grundlegende Rechte, wie sie ein Staatsbürger erfährt, werden hier
    dem Asylsuchenden seitens ihrer eigenen „Freunde“, bzw. „Betreuer“, vielmehr Verwalter, abgesprochen: die Äußerung der freien Meinung und deren Artikulation
    in den Formen eines Protests. In wie fern solche Forderungen seitens sozial „Engagierter“ mit deren Drang nach Distinktion zusammenhängt, wurde bereits an anderer Stelle dargestellt.
    Wovor selbst die „engagierten“ Sumpfbewohner angst zu haben scheinen, ist die selbstbewusste
    Artikulation seitens der von ihnen betreuten und damit einher teilen sie doch die Angst
    ihres rechten Widerparts: das Bild vom überfüllten Boot Europa, ganz besonders Deutschland,
    wie es schon im Aufschrei der Erpressung und dem Hinweis darauf, dass dies nun zur
    gängigen Praxis von Flüchtlingen werden könnte, anklingt. Ob links oder rechts, insgeheim wird das bürokratische und seitens der Jurisprudenz gestaltete Verfahren im Umgang mit den Überflüssigen – bei dem niemand für irgendwas verantwortlich ist, wenn er sich nur am Paragraphen orientiert – gerade wegen dessen Möglichkeit zur anonymen Entscheidung über Leben und Tod, wie auch dessen Effektivität im Kampf gegen die Überfremdung
    doch geschätzt und beim Aufschrei von Flüchtlingen als unabänderbare Richtline hochgehalten,
    was nicht heißt, dass selbige Sumpfbewohner gerne bei anderen Lapalien zu unkonventionellen
    Mitteln greifen würden um ein Zeichen gegen das gesetzte Recht zu setzen. Ein solches Verfahren erlaubt die Distanz zum konkreten Menschen, wie sie auch dort erbeten
    wird, wo man einen Flüchtling zwar mit bestem Gewissen, in sein Heimatland abgeschoben, ganz
    den rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechend, sterben
    lassen kann, dies jedoch nicht vor dem Rathaus der eigenen Stadt auszuhalten vermag.
    Ob Angst um den ersehnten Distiktionsgewinn, vorm überfüllten Boot Deutschland und damit einher um die eigene, günstigere Stellung, oder vor der „Aushöhlung“ rechtsstaatlicher Mittel, der
    Deutsche zeigt wiedermal um was es ihm wirklch geht: um sich selbst und um nichts anderes!

    • Hallooooo… ??? Wie abgehoben sind Sie denn? können Sie auch normal und ohne Doktrien schreiben?

  3. Pingback: Solidaritätserklärung von Cosmoproletarian:Solidarität mit den kämpfenden Flüchtlingen in Würzburg @ Iranische Flüchtlinge im Hungerstreik / Würzburg

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  5. Pingback: Wie wir den 1. Mai runter-geWürgt haben « BiKri

  6. Mit großem Interesse habe ich die Ausführungen von JONAS verfolgt, der auf Prinzipienebene das ausführt, was konkret und haptisch zu erfahren ist. Inzwischen erscheint es bedenklich, wie unredlich, oberflächlich und locker bei diversen Publikationen mit den scheinbar nicht mehr vorhandenen Rechten umgegangen wird. Es gibt gewisse, hier nicht anzuführenden, journalistischen Regeln, wie ein Interview zu führen ist.
    Prof. Dipl.-Math. Neumayer

    • Eine sehr gute Frage! Die Vorgeschichte ist sehr bedenklich und das fertiggestellte Interview, welches von mir übersetzt und dann auch noch rückübersetzt wurde ist dann letztlich daran gescheitert, daß die Zensur nicht akzeptiert wurde. Es gibt nach dem Presserecht gewisse einzuhaltende Richtlinien, insbesondere, daß die Korrekturfahnen vorzulegen seien, um dann letztlich das “imprimatur“ zu erteilen. Ebenso ist ein deutliches impressum erforderlich, woraus eindeutig die Zuständigkeiten zu ersehen sind. Einerseits sind die Interviewten für alles verantwortlich, was sie sagen, nsbesondere für die Konsequenzen. Sollten dann noch Zusätze hinzugefügt werden, so entsteht der Geschmack der Unredlichkeit.
      Bereits an Gymnasien wird bei Publikationen von Schülerzeitungen vermittelt, welche verbindlichen Regeln einzuhalten sind. Es wäre peinlich, diejenige Reaktion auf mein damals noch dezentes Ansinnen, auf die Einhaltung des Presserechts vorzulegen. Anfänglich bin ich unter einer zugegeben naiven Hypothese davon ausgegangen, daß hier ein Mißverständis vorliegen würde, was jedoch schon bei der heftigen Reaktion zu erkennen war, daß es sich nicht darum gehandelt hat.
      Der weitere Verlauf hat ein erschreckendes, unprofessionelles Bild ergeben, worin sogar versucht wurde, mich auf beleidigende Weise zu belehren und implizit zu fordern, daß ich im übertragenen Sinne weisungsgebunden sei usw., was mir dann eine nicht mehr satisfaktionsfähige Ebene vermittelt hat.
      Interessant war, die Reaktion, nachdem es begründeten Widerstand gegeben hat. Dies hat gewissermaßen vorangegangene Kritiker bestätigt. Es dürfte verständlich sein, daß meinerseits eine weitere Diskussion abgebrochen wurde, da ich mit einem bestimmten Milieu, welches ich in dieser Form bisher nicht kannte, nicht in Verbindung gebrachten werden möchte.

  7. Verzeihen Sie, aber mit jedem Wort das Sie schreiben wird mir die Sache noch unklarer. Daher meine Frage: Ist das eine Bewerbung als Autor bei unser ehrenwerten Zeitung?

    • Ist der letzte Satz ironisch? Dies wäre zu klären! Zudem bewerbe ich mich grundsätzlich nicht, das überlasse ich gerne anderen.
      Alles ist unklar und kryptisch und wird so auch nicht geklärt.

    • Für gewöhnlich spotten wir nicht – dafür haben wir keine Kraft. Ich wollte ursprünglich nur den Algorithmus zur Decodierung Ihrer Zeilen erheischen. Daher auch die Frage ob es sich um eine Bewerbung handelt, sie wären, soweit das Personalmanagement grünes Licht gibt, auf Teilzeit Redakteur – ob Sie wollen oder nicht!

  8. Sollte es sich um “dasgrossethier“ als Zeitung handeln, dann lasse ich mir gerne eine Mitarbeit anbieten, jedoch bewerbe ich mich grundsätzlich nicht und dies aus Prinzip! Zu einer Mitarbeit bei einem bestimmten “Magazin“ ohne Impressum, sich selbst auch als ehrenwert bezeichnend, jedoch dieser Gesellschaft nicht angehörend, dessen Namen ich nicht explizit nenne, – obwohl bekannt – keinesfalls, da es dort nur Ärger und Probleme gibt, wie aus diversen Darstellung in “dasgrossethier“ zu entnehmen ist und auch bei Kontaktaufnahme mit bestimmten Personen praktisch erfahrbar ist.

    Ich gestehe zu, daß ich bisweilen kryptisch bin und vielleicht daher nicht verstanden werde. Konkret werde ich evbntuell im Dialog?

    Nur durch Zynismus bin ich und werde auch sein.

    • Kennen wir uns denn schon persönlich, Herr Professor? Ich könnte Sie auch morgen mal versuchen telefonisch zu kontaktieren.

      PS: Das Impressum ist im PDF, respektive in der gedruckten Ausgabe auf Seite 2 einzusehen. In der nächsten Ausgabe werden wir auch die weitere Kontaktaufnahme mit der Redaktion näher erläutern, die gestattet sich nämlich momentan eher schwierig.

      PPS: Es steht immer noch jedem frei (auch anonym) einen Artikel in unserer überaus ehrenwerten Zeitschrift „Das große Thier“ zu veröffentlichen – wir achten nicht auf Namen und Titel, der Gehalt des Textes ist uns für gewöhnlich wichtiger.

    • Ich meine – und das ist offensichtlich nicht hervorgegangen – das Impressum des Magazins “heimfocus“. Ich kann mir vorstellen im “dasgrossethier“ zu veröffentlichen, da mir u.a. die Aufmachung und selbstverständlich die Inhalte, insbesondere der obenstehende Artikel von Jonas ganz besonders zusagt. Meine Kritik hat sich, anschließend an Jonas, gegen das Magazin Heimfocus gerichtet und hier scheinen offensichtlich einige Mißverständnisse aufgetreten zu sein. Grundsätzlich mache ich alles öffentlich, auch wenn ich mich selbst nicht als “ordentlich“ bezeichne.

  9. Frau Eva Peteler hat sich in ihrer Selbstdarstellung am vergangenen Internationalen Frauentag scheinbar noch zu übertreffen versucht, was sicher einigen kritischen Beobachtern aufgefallen sein dürfte. Jedoch ist der bereits im Ansatz erkannte Versuch, sich mit “fremden Federn“ zu schmücken, eine nicht vorhandene Kompetenz vorzutäuschen, bereits im Ansatz gescheitert. Blamiert ist sie, wenn das noch möglich ist, jedoch auch die Veranstalter, denen das vielleicht aufgrund einschlägiger Erfahrungen entgangen ist. Unschwer lassen sich monopolistische Tendenzen mit dem Ziel der Manipulation und totalen Kontrolle erkennen, auch wenn das Tätigkeitsfeld geändert wird.

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