Etwas über das Proletariat

Zur Metafysik der Klasse

Von Jörg Finkenberger

Es sind ungefähr eineinhalb Jahrhunderte vergangen, seit der Satz geschrieben worden ist, dass die Befreiung der Arbeiterklasse nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein kann, und die Zeit seither war nicht gerade angetan dazu, einen besonders klaren Kommentar zu diesem Satz abzugeben. Es ist also nicht zu erwarten, dass man ihn heute besser versteht als damals, oder auch nur etwa genauso schlecht.

1. Ich bin die Debatten über das Proletariat leid, nicht nur, weil sie seit Jahrzehnten die selben sind, ohne dass dabei etwas gelernt worden wäre; oder weil alle, die dazu etwas zu sagen hätten, die Debatte für erledigt halten, und vor allem die sie betreiben, die dazu nicht so viel zu sagen haben; oder weil alle paar Jahre die eine oder die andere der beiden möglichen und falschen Antworten mit grossem Aufwand und noch grösserer Wirkung für ein stets und unfehlbar tief beeindrucktes Publikum neu aufgelegt werden wird. Ich kann die Debatte vor allem deswegen nicht ertragen, weil sie immer und anscheinend naturgesetzlich völlig falsch geführt wird; wie es das Schicksal aller sog. Debatten zu sein scheint.

Wenn Theorie die Warenform des Begriffes ist, sind Debatten ihr Warentausch; nur dass niemand dabei reicher wird. Es geht auch nicht darum; wir Linken sind genügsam; es geht darum, im Vergleich nicht ganz so arm auszusehen wie die Konkurrenz.

Partei A etwa „bezieht sich positiv auf das Proletariat“, wie ihr Partei B nachsagt; was ein Kunststück sein dürfte, das niemand der Partei A nachmachen möchte. Es erinnert an die Fähigkeit, seinen Kopf in den eigenen Arsch zu stecken. Umgekehrt versichert Partei A, Partei B habe „sich vom Proletariat verabschiedet“, was wiederum ein unerwarteter beruflicher Aufstieg ist, den man der Partei B kaum zugetraut hätte. Wenn man beide Parteien kennt, oder wenigstens den Rumpf davon, der einen unerwarteten beruflichen Aufstieg nicht erfahren hat, und deswegen immer noch ohne Bezahlung schreibt; dann scheint die Absurdität des Streits darin zu liegen, wer da mit wem streitet.

Das täuscht aber, die in Wahrheit liegt die Absurdität ganz woanders. Sehen wir genau zu; wir werden sehen, dass sie nicht bei die streitenden Parteien selbst liegt, die übrigens immer jeweils andere sein werden, sondern beim Gegenstand selbst; dem „Proletariat“, was auch immer das sein soll, und vielleicht kommt uns dann eine Idee oder auch zwei über die streitenden Parteien und warum sie tun, was sie tun.

2.
Das Proletariat ist, versichert uns Marx, ist die Klasse, welche die Auflösung aller Klassen selbst schon ist; diejenige, an der alle positiven Prinzipien dieser Gesellschaft als ihr eigenes Gegenteil erscheinen: die Freiheit als Zwang, das Eigentum als Armut etc.; diejenige Klasse, die als einziges zur Klasse des Bewusstseins werden könnte, diejenige, die alleine zur rächenden Klasse werden könnte; zur Klasse der Negation, zur destruktiven Partei. Unsere heutigen Nachfolger des Situationisten etwa haben, in ihrer Zeit, die ihnen viel Grund zur Hoffnung nicht zu bieten schien, einmal solche Worte in den Schriften von Marx gefunden, und hofften dann, die tatsächlich erstaunliche Renitenz dieser Worte gegen die eingerichtete und ausgeübte akademische Marxologie wie gegen die traditionelle konterrevolutionäre Linke selbst wenden zu können.

Aber das Proletariat hat seine Schlachten geschlagen und verloren; in der spanischen Revolution ist es untergegangen, und alles Gerede der Situationsten von der Wiederkehr der Colonna Durutti beweist, dass sie es selbst wissen, auch wo sie es nicht wissen. Nach Guernica kam ja Auschwitz, und es ist mir in der Tat völlig unmöglich, zu verstehen, wie man glauben kann, dass das nicht alles ändere.

Gerade die Situationisten können das unmöglich übersehen haben. Gegen die Barbarei des 1. Weltkrieges hatten sich radikale Bewegungen gebildet, zu deren Haupströmen in der Kunst Dada und später der Surrealismus gehörte; von diesen leiten sich, mit grossen begrifflichen Aufwand, die Situationisten her. Aber dort, wo diese selbst entstanden sind: in der Zeit unmittelbar nach 1945, dort gab es nichts, was sich mit der Lage 1918 vergleichen liesse. Dada Berlin hatte den revolutionären Flügel der Rätebewegung, und Spartakus, an den es sich anschloss; noch die Surrealisten sahen eine Revolution, in deren Dienste sie die Poesie stellen wollten; nach 1945 sah niemand etwas dergleichen. Die Klasse? Das revolutionäre, das rächende Proletariat? In Europa war davon keine Spur, und erst in Deutschland! Man muss einmal die Stellungnahmen der deutschen Sektion, die aus der Situationistischen Internationale ausgeschlossen wurde, weil sie vom Proletariat nichts mehr wissen wollte, lesen: kopfschüttelnd erzählen sie ihren auswärtigen Genossen, dass Streiks hierzulande etwas sind, wo es Bratwurst und Blasmusik gibt. Das ist übrigens heute nicht mehr so. Heute gibt es Leberkässemmeln.

1918 kam die Revolution und Dada; 1945 nichts dergleichen; und man soll einer revolutionären Avantgardebewegung abnehmen, sie hätte das nicht bemerkt? Aber was für Schlüsse hat sie daraus gezogen? Genau keine, sie hat, im Gegenteil, krampfhaft so getan, als wäre immer noch 1918, und als wäre nicht passiert, was offensichtlich doch passiert war. Etwas, das den Begriff der Klasse in Frage stellen könnte.

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Denn, so erklären uns die Nachfolger der kritischen Theorie, das Proletariat ist in seinen Niederlagen tatsächlich untergegangen; seine Zustimmung zum 1. Weltkrieg war schon ein Zeichen dafür, dass es mit der Klasse des Bewusstseins nichts werden würde; dass die Klasse schon verkommen war, bevor sie die Chance zu ihrer geschichtlichen Aktion gehabt hätte. Denn, und man vergisst es, es ist etwas prekäres im Begriff der Klasse schon immer gewesen; sie ist zuletzt nichts anderes als die Bestimmung der Menschen als Arbeitskraft, ihre Bestimmung zum Produktionsprozess. Und insoweit handelt es sich bei dem, was unter der Klasse zu denken ist, zunächst um einen Kapitalbestandteil. Und wo dieser Bestimmung nicht gewaltsam und mit Erfolg entgegengearbeitet wird, setzt sie sich durch; und die sogenannte Autonomie des Proletariats wird zuletzt auf nichts hinauslaufen, als den Zweck des Kapitals selbst, ohne eine eigene Managerschicht, und in eigener Leitung zu organisieren. (1)

Die Aufsaugung der Klasse in den Gesamtprozess war im Kapitalverhältnis aber schon angelegt; ihre Durchführung bedurfte der politischen Tat. Nun sind selbst die antileninistischsten Linken sehr gerne geneigt, die „Volksgemeinschaft“ für genau die Propagandalüge der Nazis zu halten, für die die KPD sie damals ausgeschrieen hat; anstatt, was sie war, an ihren wirklichen Folgen zu untersuchen.

Und diese Folgen sind auf Deutschland nicht beschränkt. Sie affizieren den Begriff der Klasse auf unterschiedliche Weise in allen Weltgegenden. Deutschland unter Hitler ist ein historisches Beispiel, das jedem Regime zum Vorbild dienen wird, was das Verhältnis von Staatsgewalt zur Arbeitskraft betrifft, das Verhältnis von Zustimmung zu Massenmord, und deren Identität. Die Menschheit, vertreten durch die Alliierten bzw. Vereinten Nationen, hat nach 1945 ausser der Gründung Israels keinerlei Konsequenzen daraus gezogen. Das historische Beispiel ist unwiderrufen in der Welt, das heisst es ist wirksam und wird wirksam bleiben. Der Nationalsozialismus hat die Welt so eingerichtet, dass nirgendwo Gründe zu sehen sind, warum Auschwitz sich nicht wiederholen könne.

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Die Klasse aber hätte, wenn sie denn sein soll, was man will, dass sie sei, die Stellvertreterin der Menschheit zu sein; die derzeit, zerspalten in Klassen und Staaten, nicht existiert, bzw. nur in dieser Zersplitterung, Unterjochung und Zerrissenheit existiert. Wenn man ihr die Bestimmung beilegt, die Marx ihr in den erwähnten Worten gibt, wäre sie der historische Punkt, von dem aus die Überwindung von Knechtschaft und Elend überhaupt erst denkbar wäre; gleichzeitig aber, und das sollte bereits irritieren, selbst eine tiefe Degradation der Menschheit. Im Proletariat ist alle vorherige Knechtschaft ja nicht überwunden, sondern noch enthalten; die unvordenklich alte des Geschlechterverhältnisses; die Herrschaft des Kriegeradels über die Bauern, die in Form des Klientelismus überall noch zu finden ist; selbst das Kastenwesen verträgt sich sehr gut mit dem Leben unter dem Kapital. Das Proletariat ist die historische Form, auf die das Kapital die unterworfene Menschheit gebracht hat.

Proletariat ist zunächst die Kategorie, unter welcher wir subsumiert sind. Proletariat ist, auf diese Weise, Voraussetzung der Befreiung nur in der Weise, in der ein bestehendes Problem die Voraussetzung seiner Lösung ist; oder vielleicht auch in der Weise, in der die apriorische Existenz von Zahlen Voraussetzung des Rechnens ist, ohne dass dadurch in den Zahlen selbst die Existenz einer bestimmten Rechnung schon enthalten wäre. Sich positiv darauf zu beziehen, würde niemandem einfallen, ebensowenig wie sich davon zu verabschieden, nur weil die Rechnungen, die man durchführen muss, so wenig aufgehen wollen.

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Vielleicht halten wir uns beim Begriff der rächenden Klasse etwas länger auf. Marx entwickelt ihn nicht aus der blauen Luft, sondern an einem konkreten Beispiel, das vielleicht nicht bekannt genug ist; ich meine, dass es einen wichtigen Schlüssel in die Hand gibt über die Art, in der Marx dachte, und diejenigen, die meinen, dass man von ihm lernen könnte, täten gut daran, es sich genau anzuschauen. Marx schreibt über die britische Eroberung Indiens.nach dem Aufstand von 1857.

Die Briten beendeten nach diesem Aufstand sowohl die Herrschaft der Moghuln als auch die indirekte Herrschaft der East India Company und nahmen Indien direkt als British Empire of India in Besitz. Sie unterwarfen das Land einer Folge von gewaltsamen Umwälzungen, mit fürchterlichen Folgen für die Bevölkerung; es gibt eine direkte Beziehung zwischen der Unterwerfung unter den Weltmarkt und den katastrofalen Hungersnöten der Jahrzehnte danach.(2) Marx nimmt die Vorgänge sehr genau wahr, aber er reagiert darauf ganz anders, als man es vielleicht denkt.

Er ist weit entfernt davon, die entsetzlichen Leiden zu ignorieren; aber ebenso weit davon entfernt, die britische Eroberung einfach zu verdammen. Nicht weil er, wie die sog. Marxisten-Leninisten es getan haben, dem Kapital einfach eine progressive Rolle zuschreibt, eine zivilisierende Mission (das wäre Rudyard Kipling); sondern die progressive Rolle besteht einfach darin, dass das Kapital, neben all seinen Untaten, den einzigen Gegner selbst hervorbringen könnte, der es abzuschaffen in der Lage wäre, wenn nämlich das Proletariat zur rächenden Klasse würde. Die Gewalten der alten indischen Gesellschaft sind gegenüber dem britischen Kapital wehrlos, also ist die Eroberung eine Tatsache; die indische Gesellschaft hat keine inneren Kräfte, die den fürchterlichen Zerstörungen, die das Eindringen des Weltmarktes verursacht, entgegenwirken könnten, also werden diese Zerstörungen eine Tatsache werden. Es gab keine Macht, die es verhindern könnte. Es gibt hier kaum Partei zu ergreifen; der Vorgang ist bewusstlos und gewalttätig wie eine Naturkatastrofe. Gegenüber einer solchen Geschichte bleibt nur übrig, Konsequenzen zu fordern; die Partei, die solche Konsequenzen durchzusetzen in der Lage wäre, wäre unsere. Ob es sie gibt, haben wir gesehen.

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Die Klasse scheint aus all diesen Erwägungen immer nur als noch unbegreiflichere Chimäre hervorzugehen. Ihre Bestimmungen scheinen sich gegenseitig auszuschliessen. Fügen wir ihnen noch eine weitere hinzu.

Käme die Klasse wirklich zu sich, d.h. stürzte sie, was besteht, wirklich um, was hätte sie an dessen Stelle zu setzen? Nehmen wir die Analogie des Bürgertums, dann hätte sie an Stelle des Prinzips der alten Gesellschaft ihr eigenes zu setzen. Das Prinzip des Proletariats ist aber, wie wir gesehen haben, nach den Worten von Marx kein anderes als das der alten Gesellschaft selbst; es erscheint nur, was die Gesellschaft positives zu sein glaubt, als negatives an ihm. Das Proletariat wäre also die Negativität, das innere Prinzip der bürgerlichen Gesellschaft selbst. Den Aufwand einer Revolution, nur um das Prinzip durch das selbe Prinzip zu ersetzen, ist mir nicht zu erklären.

Die Klasse müsste vielmehr die Klassen aufheben, das heisst sich selbst als Klasse. Damit endet die faule Analogie mit der bürgerlichen Revolution, welche immer ein ganz anderes Ding gewesen ist. Die Revolution des Proletariats müsste eine gegen dagegen sein, als Proletariat leben zu müssen. Sein Prinzip wäre die Aufhebung des Proletariats. Was machen wir aus diesem verworrenen Verhau?

7
Das Wort hat eine Reihe von Bedeutungen, die, wie üblich, unvermischt und ungetrennt nebeneinanderstehen. Es ist nach der einen Seite eine soziologische Kategorie zur Bezeichnung einer oder mehrerer gesellschaftlicher Gruppen; sowie eine quasi ökonomische, nämlich einen Kostenpunkt der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung; und nach der anderen Seite eine filosofische, und zwar eine direkt metafysische. Beide Bedeutungen fallen niemals in eins, und werden erfahrungsgemäss sich nie ganz voneinander lösen.

Ein paar ganz geläufiger Sätze funktionieren nur, wenn das Wort der Reihe nach mehrere dieser Bedeutungen annimmt. Das Proletariat ist entweder revolutionär, oder es ist nicht; das heisst, dass die Klasse so, wie sie daliegt, nämlich rein als Kostenstelle oder als Haufen von Einzelmenschen, auf eine gewisse Art gar nicht da ist; erst wenn sie aufhört, einfach da zu liegen, und anfängt, aufzuhören, Proletariat zu sein, besteht sie als Proletariat. Ich wüsste nicht, wie die Existenz der obengenannten Debatte und die solcher beunruhigenden Eigenschaften des übrigens rein hyptothetischen Gegenstandes sich vertragen sollen. In einfacheren Worten, ich verstehe nicht, wie eine solche Debatte geführt werden kann, ausser, ich unterstelle Vorsatz.

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Heute bestehen z.B. Arbeiterräte in Mahalla al Kubra und anderswo; und ich fürchte, man muss die Leute wieder einmal davon abhalten, gleich glänzende Augen zu bekommen. Solche Sachen bilden sich, wo viel gestreikt wird, aus Notwendigkeit, und was sie tun, wird so gut oder schlecht sein wie die Leute, die darinnen sind. Sind deswegen die Industriearbeiter der Kern der Revolution? Es geht nichts ohne sie, und es geht nichts durch sie alleine. Marcuse sprach einmal davon, dass die Studentenbewegung der 1960er zeige, wie die Industriearbeiterschaft alleine nicht mehr fähig sei, das universale Bewusstsein der Klasse zu haben. Was wäre dann heute als Proletariat anzusprechen? Das, was revolutionär ist. Was das aber sein soll, dafür gibt es keinen immanenten Masstab; und, wie die Ereignisse zeigen, ist es nicht einmal vorhersehbar, wer alles dazu gehören wird.

Das Proletariat wäre so zerrissen wie die Menschheit; wenn man an dem Wort (und mehr ist es nicht) festhalten will, dann muss es immer erst entstehen; sich immer erst zusammenfinden, nach seinen einzelnen auseinandergerissenen Aspekten; die aussichtslose Jugend, die unterdrückten Frauen, die ausgebeuteten Arbeiter; und noch ganz andere Teile dieser Gesellschaft, und nur wo diese dann sich selbst ineinander erkennen, und aus ihren partikularen Nöten der Umrisse einer einzigen grossen Not sich bildet, die es in gemeinsamer Aktion zu beenden gäbe: erst da bildet sich, auf den Strassen und in seiner eigenen revolutionären Öffentlichkeit, das, was das Wort Proletariat bezeichnet. Dann aber ist die Revolution doch schon da. Was also ist es denn, wirklich, mehr als ein Wort? Es sei denn, die Revolution hätte noch nicht angefangen.

0 Dieser Artikel ist keine Abrechnung mit Robert Kurz. Er hätte ihn zwar gehasst, aber es ist nicht meine Absicht, mich unter die einzureihen, die über seinen Tod hämische oder hassvolle Dinge zu sagen wissen. Robert kurz war kein besonders guter Freund von uns; er hat in vielen und entscheidenden Dingen das richtige getan, und in manchen das falsche. Jedenfalls war er ein ehrlicher Gegner, und das ist vielleicht etwas besseres als ein politischer Freund. Er ist, wie soll ich es ausdrücken, mir jedenfalls am Arsch immer noch lieber gewesen als viele der „unseren“ im Gesicht.
1 Ideologen wie Negri sagen „auto-valorizzazione“, ohne sich eine Sekunde zu schämen. Dass seine Bücher begeistert gelesen worden sind, sagt für sich schon alles über den Zustand der Klasse. Ich habe noch irgendwo eine Dokumentation der Aufnahme, die „Empire“ damals gefunden hat; das zu untersuchen, käme dem Thema dieses Artikels vielleicht viel näher als alles andere.
2 Man lese dazu etwa Mike Davis, Die Geburt der Dritten Welt; ein Buch, das eine gute Stoffsammlung, aber wohl eine etwas inkonklusive Analyse liefert. Am Ende weiss man nicht, was die wirkliche Ursache sein soll, die implizit im Buch immer angekündigt wird. Das Buch ist im selben Sinne ein Rätsel wie die Geschichte selbst; das ist seine Stärke und seine Schwäche. – Vor allem diejenigen, die nicht wissen, was am Weltmarkt das Problem sein soll, und denen jetzt vielleicht die Frase von der „Idiotie des Landlebens“ auf den Lippen liegt, sollten es unbedingt lesen. Oder irgendwas.

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3 Gedanken zu “Etwas über das Proletariat

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